Die Hanse

Geschichte

Die Ursprünge liegen in der Priveligierung deutscher Kaufmannsgenossenschaften im Ausland (Kaufleute aus Köln, den Niederlanden und Westfalen in England, Lübecker Gotlandfahrer).
Im Zuge der deutschen Ostsiedlung verlagerte sich das Gewicht der Hanse zunehmend in den Ostseeraum (2. Hälfte des 12. Jh. Niederlassungen in Nowgorod (Petershof) und Smolensk).


Unter der Leitung Lübecks formierte sich ein (erst seit 1356 förmliches) Bündnis der westfälichen, sächsischen, wendischen, pommerschen und preußischen Städte (Hansequartiere). In der Folgezeit wurde die Hanse immer wieder in Kämpfe mit den skandinavischen Herrschern verwickelt. Im Frieden von Stralsund (1370) mußte Dänemark die hansischen Handelsvorrechte garantieren und auf 15 Jahre 2/3 seiner Einnahmen aus den Sundschlössern ausliefern.
Der Versuch der Begünstigung englischer und niederländischer Kaufleute durch den dänischen Unionskönig Erich VII. wurde durch eine hansische Wirtschaftsblockade zum Scheitern gebracht (1435 Frieden von Vordingborg). Den dänischen Sundzoll vermochte die Hanse jedoch nicht mehr zu beseitigen.
1441 wirtschaftliche Gleichberechtigung der Niederländer im Ostseeraum.

Mit der Schließung des hansischen Kontors in Nowgorod (1494) setzte der Niedergang der Hanse ein. 1598 wurde das Londoner Kontor (in England: 'Stalhof')geschlossen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die hansische Tradition von Lübeck, Hamburg und Bremen fortgeführt. Letzter Hansetag 1669


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